die heutigen Urlaubsgrüße kommen aus der höchstgelegenen Stadt Deutschlands von Checkpoint-Leser Wolfgang Schwalbe: „Auch in Oberwiesenthal freue ich mich über den täglichen Checkpoint.“

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint.tagesspiegel.de
Der Christopher Street Day ist vorbei – die Aufmerksamkeit für queere Themen und der Kampf gegen Hass und Diskriminierung hoffentlich nicht. Am Samstag zogen zwischen 350.000 (Schätzung der Polizei) und 600.000 Menschen (Veranstalterangabe) durch Berlin, tanzten, feierten, forderten Anerkennung und Gleichberechtigung (die besten Bilder des Tages können Sie hier sehen). Auf dem Reichstag unddem Kanzleramt wehten am Samstag erstmals Regenbogenflaggen. Man könnte das als leere Symbolik abtun. Und natürlich ersetzt ein Zeichen der Solidarität noch keine Politik. Andererseits wäre auch das Nicht-Zeigen der Regenbogenfarben eine Art von Symbolik gewesen. Insofern: Gut, dass der Bund endlich Flagge zeigt.
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Es ist wieder Zeit zum DURCHLÜFTEN!
Im Rahmen des Kultursommerfestivals wird am 28. Juli im Schlüterhof des Humboldt Forums die 2. Ausgabe des Festivals eröffnet. Beim Open-Air DURCHLÜFTEN! feiern Künstler*innen, Performer*innen und Aktivist*innen ihre Musik, Worte und Bilder über Kontinente und Kulturen hinweg.
Der Eintritt ist frei, 19:00 - 22:00 Uhr.
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Wichtige Info zum neuen Schuljahr: In Berlin werden jetzt erstmals seit 20 Jahren wieder Lehramtsabsolventinnen und -absolventen verbeamtet. Damit haben die jungen Lehrerinnen und Lehrer auch die Möglichkeit, sich privat krankenzuversichern. Über die vielen Vorteile der Kombination aus Beihilfe und PKV informieren wir auf der Internetseite: beamte-in-der-pkv.de
Die sagenumwobene Webseite der „Expertenkommission Vergesellschaftung“ ist seit Freitag online. Abrufbar ist darauf unter anderem das Protokoll der konstituierenden Sitzung. Laut diesem sagte Bausenator Andreas Geisel (SPD) bei dem Treffen, dass der Senat keinen Einfluss auf die Arbeit der Kommission nehmen werde und betonte im gleichen Atemzug noch einmal, dass er die Vergesellschaftung für keine Lösung des Problems Wohnungsknappheit hält. Beschlossen wurde laut Sitzungsprotokoll auch, dass man nicht mehr „Expertenkommission“ heißen will, sondern, ganz bescheiden, nur noch „Kommission“. Ein Beschluss, der zumindest auf der Webseite gleich mal ignoriert wurde. Das kann ja was werden…
Falls Sie ein Abo des Tagesspiegels haben, empfehle ich Ihnen unter anderem diese Texte:
+ „Was immer in der Welt passiert, passiert insbesondere auch am Kottbusser Tor“, sagt der Fotograf Joel Stevenett. Seit zwei Jahren porträtiert er Menschen am Kotti. Katja Demirci hat er erzählt, was ihn an dem Projekt fasziniert.
+ Heute vor genau 150 Jahren wurde dem Tischler Ferdinand Hartstock wegen vermeintlich illegaler Untervermietung seine Wohnung in der Blumenstraße 5c gekündigt. Was folgte, war der erste Mieterprotest Berlins.
+ Der Autor Sergii Rudenko hat 2021 eine politische Biografie über den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geschrieben, die nun auf Deutsch erscheint. Im Gespräch mit Yulia Valova erklärt er, warum er seine Meinung über Selenskyj seit Kriegsbeginn geändert hat.
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Nur bis 30.09.22.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Die wichtigsten Nachrichten vom Wochenende rund um den russischen Angriff auf die Ukraine:
+++ Die Vereinbarung zum Getreideexport zwischen der Ukraine und Russland stehen nach dem russischen Angriff auf den Hafen von Odessa auf der Kippe.
+++ Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat erklärt, dass Russland einen Regierungssturz in der Ukraine anstrebt.
+++ Die ukrainische Armee meldet erste Erfolge bei der Rückeroberung der durch Russland besetzten Gebiete.
Alle weiteren Entwicklungen lesen Sie weiterhin in unserem Liveblog.
Vielleicht haben die Chef:innen beim Lieferdienst Gorillas etwas zu viel Tour de France geschaut in den vergangenen Wochen. Jedenfalls wollen sie nun schnellere Fahrer:innen bei der Auswahl der Schichten bevorzugen (zuerst hatte der Spiegel darüber berichtet). Ob man seitens Gorillas schon Jonas Vingegaard kontaktiert hat, wissen wir nicht. Der Däne hat gestern die 109. Auflage der Tour de France gewonnen und dürfte nun etwas Freizeit haben.
Angriff ist die beste Verteidigung, denkt sich der Berliner SPD-Chef Raed Saleh. Nachdem er und Co-Chefin Franziska Giffey vor einem Monat auf dem Parteitag nur knapp wiedergewählt wurden, schießt Saleh nun Pfeile gegen die grüne Verkehrssenatorin. „Die grüne Verwaltung um Frau Jarasch kann gern eine Schippe drauflegen“, sagte Saleh im Gespräch mit Julius Betschka. Das ganze Gespräch können Sie hier lesen (T+).
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Weine für die Liebe
Berlin ist bunt und feiert die Liebe. Im Juli spannt sich der Regenbogen über das Motzstraßenfest und den CSD. Wir haben dafür die passenden Weine in unserem Shop.
Beim RBB lässt man, wie es aussieht, gar nichts unversucht, um die Vorwürfe der Vorteilsnahme gegen Intendantin Patricia Schlesinger aufzuklären. Der Sender sucht aktuell eine studentische Hilfskraft zur Unterstützung der, genau, Compliance-Beauftragten – die wiederum direkt Schlesinger unterstellt ist.Stundenlohn: 12 Euro brutto. Weitere Vorteile: nicht bezahlbar.
Kinder müssen leider draußen bleiben. In der Erholungstherme Bad Saarow haben Gäste unter 16 Jahre ab September freitags und samstags keinen Zutritt mehr. Bürgermeister Axel Hylla (Linke) befürchtet ein kinderfeindliches Image für die Gemeinde. Vertreter der Therme betonen, es handele sich um eine Gesundheitseinrichtung und kein Spaßbad. Und Spaß ist ja bekanntermaßen ungesund.

Hoppla: Berliner:innen warteten im vergangenen Jahr nur 33 Tage auf ihren Steuerbescheid. In keinem Bundesland waren die Finanzämter so fix wie in Berlin. Stellt sich die Frage: Sind Berliner Finanzbeamt:innen so schnell oder haben die Berliner:innen einfach weniger abzusetzen?
Die BVG sucht schnellstmöglich einen Koch (m/w/d), der „ausgewogene und abwechslungsreiche Speisepläne” plant und zubereitet. Bewerber:innen sollten mit ihrer „motivierenden Art und einer positiven Ausstrahlung begeistern”. Wir würden sie zur Sicherheit auch noch eine Runde Betriebsstörungsbingo spielen lassen.
Zum Schluss ein Experiment: Der Autor und Musiker Johnny Haeusler hat auf Anregung des Titanic-Chefredakteurs Moritz Hürtgen ein Google-Doc für alle angelegt. Sie haben richtig gelesen: Für alle! Hier können Sie mitmachen. Kann schief gehen, klar; kann aber auch großartig werden. Do your magic, Internet!
Gewonnen! Am Samstag wollten wir von Ihnen wissen, was ein Mann beim Sprung in die Spree auf der Flucht vor der Polizei verloren hat. Das war zugegebenermaßen leicht und auch ohne regelmäßige Checkpoint-Lektüre in dieser Woche zu beantworten. Richtig war natürlich Antwort a) …ein Kilogramm Marihuana.
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Themenspezial Vererben & Stiften. Am 13. September ist der internationale Tag des Testaments. Wer spenden oder stiften möchte hat zunächst viele Fragen. „Gutes tun – aber wie?“ ist das Thema des redaktionellen Schwerpunkts im Tagesspiegel, bei dem auch Stiftungen passende Antworten geben. Bringen Sie Ihre Anzeige in den Fokus der Leser.
Gerne beraten wir Sie: claudia.schmidt@tagesspiegel.de,
030-29021-15588
Zitat
„Ich verbrauche mit diesem kleinen Flugzeug weniger Sprit als jeder Dienstwagen eines Mitglieds der Bundesregierung.“
CDU-Chef Friedrich Merz verteidigt im ZDF seine Flugreise nach Sylt zu Christian Lindners Hochzeit. Zumindest im Hinblick auf Landwirtschaftsminister Cem Özdemir und Umweltministerin Steffi Lemke (beide Grüne) stimmt die Aussage nicht. Beide fahren ein Elektroauto.
Tweet des Tages
In der Endphase meiner Dissertation, das muss ich offen zugeben, habe auch ich mich stündlich mit dem Porsche-Chef abgestimmt.
Stadtleben
Essen – Chinesische Nudeln haben Berlin als Trendgericht schon seit einiger Zeit im Griff, mit „Kong“ kommt die scharfe Szechuan-Küche nun auch nach Friedrichshain. Wählen kann man aus Gerichten mit Brühe oder schlotziger Soße, vegetarisch, vegan oder mit Fleisch, und Dumplings gibt es auch. Wer allerdings spicy Gerichte nicht so gut verträgt, sei gewarnt: Die Nudeln haben ordentlich Wumms! Mo-Fr 18-22 Uhr, Sa/So 13-22 Uhr, Niederbarnimstraße 4, U-Bhf Frankfurter Tor
Trinken – Ein Festival, das sich um Cocktails dreht? Klar, schließlich gibt es in der Hauptstadt nichts, was es nicht gibt. Am kommenden Wochenende findet in der Station am Gleisdreieck der „Liquid Market“ nach einem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr zum zweiten Mal statt. Hier können Besucher:innen rund 50 Bars gebündelt vor Ort erleben, Drinks kosten und mehr über Barkultur erfahren. Vertreten sind u.a.: Stagger Lee, Zeroliq, House of Gin, Stairs Bar, Chug Club (Hamburg), One Trick Pony (Freiburg) und viele mehr. Tagestickets zu 59 Euro und Wochenendtickets zu 83 Euro gibt es hier. Oder Sie schreiben uns (mit einer Mail-Adresse, die Sie regelmäßig abrufen und die wir weitergeben dürfen): Wir verlosen 2x2 Tagestickets.
Karten sichern – Urlaubspfunde loswerden, Endorphine ausschütten und nebenbei noch neue Ecken des Kiezes entdecken: Das alles kann ein Lauftraining ermöglichen. Aber so ganz ohne Anlass trainieren die wenigsten regelmäßig. Wie gut, dass mit der „Berliner Generalprobe“ am 28. August ein Halbmarathon stattfindet, der für die Ambitionen von Hobbyläufern wie gemacht ist. Zudem ist er natürlich traditionell der Testlauf der Marathonis vor dem 42,195-Kilometer-Rennen im September. Aber man muss es ja nicht gleich übertreiben. Sie sind versucht? Anmeldeschluss für die Generalprobe ist der 12. August, wir verlosen zudem 10 Startplätze.
Berliner Highlights – Die Müggelberge wurden schon von Theodor Fontane beschrieben, der Große Müggelberg mit seinen 114,7 Metern gilt als die höchste natürliche Erhebung Berlins. Hierhin wandert es sich auf schönen Waldwegen vom Müggelsee aus, der bei heißen Temperaturen auch Abkühlung bietet. Vom Müggelturm aus bietet sich zudem ein einmaliger Ausblick, zu beiden Seiten Wasser, links der Lange See und die Dahme, rechts der Große Müggelsee, bei Sonne sieht man hier blaues Glitzern, wohin das Auge recht. Müggelturm Öffnungszeiten: Mo-So 10-18 Uhr, mehr Infos hier.
Lesereise – „Auf Erden sind wir kurz grandios“ von Ocean Vuong ist alleine wegen des wunderbaren Titels schon verlockend. Auch zwischen den Buchdeckeln des in Amerika erschienenen Romans geht es gut weiter: Der Protagonist schreibt einen Brief an seine Mutter, es geht um Einwanderung, um Härte, um Liebe und um Zärtlichkeit, und Leser:innen können mit diesem Buch nicht nur in die USA und nach Vietnam reisen, sondern auch tief in die verborgenen Winkel der menschlichen Seele.
Berlin heute
Verkehr – Köpenicker Landstraße (Baumschulenweg): Vom 25. Juli bis 29. Juli steht vor der Minna-Todenhagen-Brücke stadteinwärts nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.
B96a (Grünau): Die bestehende Sperrung wird am Vormittag aufgehoben. Ab dem Nachmittag ist die B96a dann bis voraussichtlich 12. August stadteinwärts zwischen Paradiesstraße und Adlergestell gesperrt. Die Zufahrt zum Adlergestell aus Schmöckwitz kommend bleibt frei.
Hackescher Markt (Mitte): Rund um den Hackeschen Markt (An der Spandauer Brücke, Oranienburger Straße, Große Präsidentenstraße) gilt bis ca. 22. August ein Einbahnstraßensystem mit eingeengten Fahrbahnen. Motorisierte Verkehrsteilnehmende sollten den Hackeschen Markt weiträumig umfahren.
Nahverkehr – U5: Der Ersatzverkehr zwischen U Kaulsdorf-Nord und U Hönow endet mit Betriebsbeginn.
U7 – Bis 31. Juli fährt die Linie Richtung U-Rudow am U-Bahnhof Grenzallee ohne Halt durch. Die Fahrgäste erreichen den Bahnhof durch ein Vor- bzw. Zurückfahren über die Bahnhöfe Blaschkoallee und Neukölln (Südring).
Tram M1, M4, M5 und M6: Aufgrund der Bauarbeiten am Hackeschen Markt kommt es bis 21. August zu größeren Fahrplanänderungen:
- M1: Die Linie fährt zwischen Schillerstraße bzw. Rosenthal Nord und Am Kupfergraben und wird zwischen Zionskirchplatz und U Oranienburger Tor über Veteranenstraße und Invalidenstraße umgeleitet.
- M4: Die Linie fährt zwischen Falkenberg bzw. Zingster Straße und S+U Alexanderplatz/Dircksenstraße.
- M5: Die Linie fährt zwischen Zingster Straße bzw. S+U Hauptbahnhof und wird über Torstraße und Brunnenstraße umgeleitet.
- M6: Die Linie fährt verkürzt zwischen Riesaer Straße und Landsberger Allee/Petersburger Straße.
Es fahren Busse als Ersatz.
Auf den Linien M4, M12 und M27 endet zudem der Ersatzverkehr.
S2: In den beiden folgenden Nächten zwischen 22 und 1.30 Uhr Uhr ist die Linie zwischen Blankenburg und Buch unterbrochen. Es ist ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Pankow-Heinersdorf und Buch eingerichtet, der jedoch nicht am S-Bahnhof Blankenburg hält.
Demonstration – „Gehaltserhöhung Ortskräfte des spanischen Auswärtigen Dienstes“, 25 Personen, Lichtensteinallee 1 (13-13.30 Uhr)
„Protest gegen Hartz 4 und das Bürgergeld“, 30 Teilnehmende, Alexanderplatz (17.45 Uhr)
„Gemeinsam leben - FÜR ein selbst bestimmtes, friedliches und tolerantes Miteinander ab sofort und in unser ALLER Zukunft“, 200 Teilnehmende, Breite Str. 37, von hier über Berliner Straße, Schönhauser Allee, Stargarder Straße in Höhe der Gethsemanekirche (17.45-21 Uhr)
„Antikriegsmahnwache, jetzt speziell die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine betreffend“,10 Teilnehmende, Mütter gegen den Krieg, Alexanderplatz (18-19 Uhr)
„Mahnwache: Konsequentes Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr am Flughafen BER“, 10 Personen, Bürgerinitiative Friedrichshagen, Bölschestraße (19-20 Uhr)
Gericht – Weil er einen Supermarkt überfallen haben soll, wird einem 35-Jährigen der Prozess gemacht. Er soll eine Kassiererin mit einem Kurzschwert bedroht und zur Herausgabe von Geld gezwungen haben. Auf der Flucht habe er einen Security-Mitarbeiter verletzt (10 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 736).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Reinhard Groscurth (93) „Theologe, früher Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg, seit wenigen Wochen wieder Berliner. Willkommen in der neuen altvertrauten Heimat“ / Shalin-Tanita Rogall (32), Schauspielerin und Synchronsprecherin / „Happy silver moon, liebe Tanja, lieber Robbi, wünschen Else, Gärdi, Kaddi und Maddi“ / Moritz von Uslar (52), Journalist, Theaterautor und Schriftsteller / Santiago Ziesmer (69), Schauspieler und Synchronsprecher
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Prof. Dr. med Franz Aldkofer, * 14. Dezember 1935 / Gudrun Metzmaier, * 1. November 1962 / Stefan Neuhaus, * 30. August 1947 / Erika Nöldechen, * 27. August 1933 / Dr. phil Dietmar Pertsch, * 22. April 1929
Stolperstein – Klaus Juliusburger kam heute vor 93 Jahren, am 25. Juli 1929, in Breslau, heute Wrocław, zur Welt. In Berlin lebte er an der Holzmarktstraße. Am 26. Februar 1943 deportierten Nationalsozialisten den damals 13-Jährigen nach Auschwitz, wo sie ihn ermordeten. Seit 2018 erinnert an der Holzmarktstraße 63 in Mitte ein Stolperstein an Klaus Juliusburger.
Encore
An dieser Stelle gibt’s in den Sommerferien jeden Tag einen Neun-Euro-Ticket-Tipp für Kurzentschlossene. Alles, was Sie tun müssen, ist, den Checkpoint lesen, um 9 Uhr am Hauptbahnhof stehen und losfahren. Heute geht’s nach: Müllrose.
Hinfahrt: Berlin Hbf 9.21 Uhr
Ankunft: Müllrose Bhf 11.11 Uhr
Umstiege: 1
Erleben: Strandbad Müllrose (3,9 Google-Sterne, letzte Bewertung „Schöner Strand, es gibt eine kleine Rutsche, Kajaks, Katamarane und einen Sprung auf dem Pier. Es ist schön, am Strand im Schatten zu liegen oder sich im Sand zu sonnen.“)
Essen & Trinken: „Restaurant & Eiscafé Seeblick Müllrose“ (4,0 Google-Sterne, letzte Bewertung „Einfach nur klasse ! Wir sind mit der Klasse spontan essen gewesenen mit 20 Personen und hatten eine sehr tolle Bedienung. Das Essen war sehr lecker ?. Der Chef hat für jeden einzelnen ein Shot aufs Haus gegeben. Vielen lieben Dank! Wir empfehlen sie weiter. ?“)
Sonstiges: „Der staatlich anerkannte Erholungsort Müllrose mit seinen zahlreichen Seen gilt als ‚Tor zum Schlaubetal‘.“
Rückfahrt: Müllrose Bhf 18.21 Uhr
Ankunft: Berlin HBF 20.11 Uhr
Umstiege: 1
Für überfüllte Züge, kurzfristige Ausfälle und Betriebsstörungen übernimmt der Checkpoint keinerlei Haftung. Wir freuen uns aber sehr, wenn Sie uns Fotos von Ihrer Reise schicken: Checkpoint@tagesspiegel.de.
Co-Autorin dieser Ausgabe war Joana Voss. Das Stadtleben hat Sarah Borufka für sie geschmiedet, und Kathrin Maurer hat die Frühschicht übernommen. Morgen begrüßt Sie hier Julius Betschka.
Auf bald,