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Lockdown-Verlängerung: Schulen und Kitas geschlossen bis Mitte FebruarBrand in Pflegeheim in Berlin-KladowVom Senat gemietetes Quarantäne-Hotel steht fast komplett leer

diesmal waren es acht Stunden, die die Kanzlerin mit den Länderchefs verhandelt hat – per Video, nur mit Michael Müller als Vorsitzendem der Ministerpräsidentenkonferenz in ihrem Büro. Der Lockdown wird zunächst bis 14. Februar verlängert, also ab jetzt dreieinhalb Wochen (davon eine Woche Winterferien), in denen auch die Schulen im Wesentlichen geschlossen bleiben sollen. Während Merkel und die CDU-MPs eher die Auflagen fürs Private noch verschärfen wollten, verhinderten die SPDler allgemeine Ausgangssperren und setzten eine Homeoffice-Pflicht für geeignete Jobs zunächst bis 15. März durch. Arbeitgeber, die ihre Leute weiter ins Büro beordern, müssen die Notwendigkeit nachweisen und ihre Beschäftigten mit Masken versorgen.

Als „Maske“ geht künftig kein lustig-luftiges Stück Stoff mehr durch, sondern die OP-Variante oder FFP2. Das gilt sowohl für Busse und Bahnen als auch zum Einkaufen – voraussichtlich von nächster Woche an, wenn die nun fälligen Verordnungen der Landesregierungen in Kraft treten. Der Senat tagt heute; Ergebnisse sollen frühestens 17 Uhr verkündet werden. Ein Thema für R2G dürfte neben den für viele Selbstständige und Kleinunternehmer überlebenswichtigen Finanzhilfen die Frage sein, wie arme Menschen sich die teureren Masken leisten können, und ein weiteres die Kitas, deren Notbetreuung oft bedenklich gut besucht ist. Im Bundesbeschluss werden sie wie die Schulen behandelt.

Regiermeister Müller berichtete nachts im ZDF, dass es auch bei den beratenden Wissenschaftlerinnen unterschiedliche Empfehlungen gab, was unter einem „harten Lockdown“ zu verstehen sei.

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