Mein Wochenende mit
Roland Stratmann ist Künstler. Seine Lichtinstallation „Neuköllner Tor“ erhellt seit 2008 die Fußgängerunterführung am S-Bahnhof Neukölln. Foto: Nike Bätzner
Sie wollen Berlins schnellsten Überblick? Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten der Stadt – mit uns verpassen Sie nichts!
...aber jetzt, wo Sie schon da sind: Testen Sie die Checkpoint Kurzstrecke und lesen Sie Berlins beliebtesten Newsletter mit allen wichtigen Nachrichten und Aufregern der Stadt. Gratis. Von Herausgeber Lorenz Maroldt
Sie wollen Berlins schnellsten Überblick? Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten der Stadt – mit uns verpassen Sie nichts!
...aber jetzt, wo Sie schon da sind: Testen Sie die Checkpoint Kurzstrecke und lesen Sie Berlins beliebtesten Newsletter mit allen wichtigen Nachrichten und Aufregern der Stadt. Gratis. Von Herausgeber Lorenz Maroldt
Roland Stratmann ist Künstler. Seine Lichtinstallation „Neuköllner Tor“ erhellt seit 2008 die Fußgängerunterführung am S-Bahnhof Neukölln. Foto: Nike Bätzner
„Am Freitag wurde die Ausstellung „Neue Arbeiten aus der Quarantäne“ in der C&K Galerie in Mitte eröffnet. Dort ist auch mein während des Lockdowns entstandener achtteiliger Seerosenzyklus zu sehen. Es dürfen ja momentan immer nur wenige Leute gleichzeitig in die Galerie, deshalb schaue ich mir die Ausstellung erst heute Mittag an. Ich bin gespannt auf die Kunstwerke meiner Kolleginnen und Kollegen. Am Abend besuche ich gemeinsam mit meiner Frau Tanya und Christoph – zwei gute Freunde, ausgezeichnete Pianisten und besondere Weinkenner –, um mit ihnen bei einem lauen Lüftchen im Hof vor der begrünten Remise die Idylle, das lang ersehnte Wiedersehen und den guten Wein zu genießen. Die beiden sind erst vor ein paar Wochen aus ihrer zweiten Heimat Boston zurückgekommen und haben soeben die für Reisende verordnete häusliche Quarantäne hinter sich gebracht. Am Sonntag früh werde ich, noch vom Wein beschwingt und hoffentlich leichtfüßig, durch den Park vor meiner Haustür joggen, bevor wir uns aufs Rad schwingen, um unseren Freund Max in seinem wunderschönen Sommerhäuschen am See zu besuchen. Dort kann man stundenlang gemütlich auf dem Steg sitzen, die Beine im Wasser baumeln und die Seele auf einer frischen Brise Seeluft schwebend durchs Schilf und die erholsame Natur wandern lassen. Meine Seerosenbilder sind übrigens mit dem Satz überschrieben: „Erst der sich durch Abstand entfaltende Raum zwischen den Dingen verleiht ihnen ihren eigentlichen Wert!“ Was für schöne Aussichten.“