Mein Wochenende mit
Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.
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„Grundgütiger, habe ich mich am Wochenende beim Spazierschnüffeln im Eberswalde erschreckt, als mich plötzlich einer dieser Vierbeiner, den Menschen so gerne dominieren, anzubellen gedachte. Dicht hinter ihm trampelte ein korpulenter Herr mit Baskenmütze aufgeregt durch die Waldesruhe, was nicht nur modisch unangenehm mit anzusehen war, sondern sicherlich bei sommerlichen Temperaturen auch in anderer Hinsicht gesundheitsgefährdend. Wie ich den Zurufen eines Dritten entnahm, handelte es sich bei dieser Situation um eine Ausbildungsstunde zum „Trüffelfinder (mit Hund)“. Nun war mir als Keiler der Eberswalde schon vorher suspekt. Da ich aber mit meiner Nachbarin unterwegs war, gewann ich der friedlichen Atmosphäre gerade doch etwas ab. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Chantal, die freche Sau von nebenan, allerdings längst empfohlen, mit freundlichen Grunzen, und verschmauste einen seltenen schwarzen Sommertrüffel hinter dem nächsten Baum. Es gibt sie nämlich, die brandenburgischen Trüffel. Jedoch reicht es für die Kunst ihres Aufspürens nicht, sich einen bellenden Vierbeiner vor den Bauch zu spannen und auf Baske zu machen. Nein, wenn Sie tatsächlich die Bekanntschaft des brandenburgischen Trüffels machen wollen, empfehle ich die Lektüre des Monumentalwerkes „Funghi Ipogei D’Europa“ von Montecci & Sarasini. Und mich, mit freundlichen Grunzen.“