Eva Högls neuer Job ebnet Giffey den Weg nach Berlin

Spezialdemokratische Personalpolitik: Mit der Bundeswehr hat Eva Högls Nominierung nichts zu tun. Es geht um Parteimanöver. Ein Kommentar. Aus dem Checkpoint. Von Robert Ide

Eva Högls neuer Job ebnet Giffey den Weg nach Berlin
Foto: Christian Kielmann/Imago

Neues von der Spezialdemokratischen Partei Deutschland, kurz: SPD.Bundestagsabgeordnete Eva Högl soll nach dem Willen ihrer Fraktion neue Wehrbeauftragte werden. Der bisherige Amtsinhaber Hans-Peter Bartels, anerkannt im Parlament und bei Soldatinnen und Soldaten, soll dafür den Helm an den Nagel hängen. Damit könnte es wahrscheinlicher werden, dass Michael Müller im nächsten Jahr für Berlins SPD auf Listenplatz eins in den Bundestag einziehen darf – beim letzten Mal hatte hier noch Högl gestanden. Somit wäre der Weg noch geebneter für Franziska Giffey, die als Bundesfamilienministerin ins Berliner Homeoffice zurückwechseln und dabei den Regierenden Bürgermeister in Berlin beerben will. Was all das mit den Bundeswehrsoldaten, deren Interessen die Wehrbeauftragten verpflichtet sind, zu tun hat? Wohl nur das: Parteimanöver.