WBM prüft Temperatur-Obergrenze für Mieter
Die landeseigene Wohnungsgesellschaft WBM geht mit gutem Beispiel voran und hat angekündigt, die eigenen Büroräume im Winter nur noch auf maximal 20 Grad Celsius zu heizen. Wenn Sie jetzt denken – Moment mal, hat Wirtschaftsminister Robert Habeck nicht gerade erst 19 Grad ins Spiel gebracht? –, dann haben Sie vollkommen recht. Allerdings erlaubt der Arbeitsschutz aktuell gar nicht, die Bürotemperatur unter 20 Grad fallen zu lassen. Da müsste Habeck mit Arbeitsministerkollege Hubertus Heil noch mal an die Verordnung ran.
Die WBM tut also, was sie kann und darf. Aber vielleicht ist auch eine Portion Selbstschutz dabei. Denn gleichzeitig kündigte die Wohnungsgesellschaft an, zu prüfen, inwiefern sie auch die Temperaturen in den vermieteten Wohnungen begrenzen kann. Mieter:innen würden rechtzeitig informiert, heißt es – ob rechtzeitig, um sich einen neuen Pullover zu kaufen, oder rechtzeitig, um sich eine neue Wohnung zu suchen, verriet die WBM nicht.