Projekt „Flussbad“ geht den Bach runter: Landesgesundheitsamt sieht Spreekanal als ungeeignet zum Baden
Trübe Aussichten fürs Flussbad: Das LaGeSo hält den Spreekanal für dauerhaft hygienisch belastet. Selbst teure Maßnahmen könnten die nötigen EU-Standards wohl nicht sichern. Von Lorenz Maroldt und Stefan Jacobs.
Schlechte Nachrichten für Freunde der „Flussbad“-Idee: In ihrer „abschließenden Einschätzung“ stellt das LaGeSo „ein dauerhaft erhöhtes Risiko für die Gesundheit von Badenden im Spreekanal“ fest. Eine Ausweisung des Spreekanals als Badegewässer ist demnach aus Sicht des Landesamts für Gesundheit „in Hinblick auf die hygienische Situation (…) derzeit nicht zu befürworten.“
Der Spreekanal weise „eine starke und häufige Belastung (…) mit potenziellen Krankheitserregern“ auf, insbesondere nach Starkregenereignissen.