Senat will gegen "Lärmposer" auf Berlins Straßen vorgehen

Weniger Autos, weniger Lärm. So könnte man die Auswertung der Öffentlichkeitsbeteiligung „Lärmaktionsplan 2018-2023“ des Senats zusammenfassen. Mehr als 1.550 Hinweise zu Berlins lautesten Orten sind eingegangen. Zwei Drittel beziehen sich auf Straßenlärm. Zu den 51 am häufigsten genannten Orten (Karte hier) hat die Senatsverwaltung (SenUVK) eine Stellungnahme erarbeitet. Beschwerdebeispiel: In Moabit sind „praktisch jeden Abend Lärmposer unterwegs, die mit heulenden Motoren bevorzugt die Perleberger Straße, Turmstraße und Stromstraße inklusive Überfahrt der Pulitzbrücke für rennenartige Geschwindigkeits- und Lärmwettbewerbe nutzen.“ Maßnahme: „In den angesprochenen Straßen sind mit der Planung der Straßenbahnneubaustrecke Hauptbahnhof – U-Bahnhof Turmstraße auch straßenräumliche Maßnahmen wie eine Reduktion oder Verengung der Kfz-Spuren vorgesehen.“ Das wäre dann 2021.