Berliner Linke hat neue Spitze
„Eine Partei, an der keiner mehr vorbeikommt“: Die Berliner Linke hat seit Sonnabend mit Maximilian Schirmer und Kerstin Wolter eine (halb) neue Spitze. Krampfhafter Optimismus war ansonsten die Devise: Im Hintergrund immer präsent waren der Wahlerfolg bei der Bundestagswahl und der massive Mitgliederzuwachs über das vergangene Jahr. Aber eben auch das Nahost-Debakel auf dem vorherigen Parteitag, nach dem zahlreiche prominente Parteimitglieder ausgetreten waren. 2026 will die Linke stärkste Kraft der Stadt werden – zur Einstimmung hieb man schon mal munter auf die „Kahlschlagkoalition“ Schwarz-Rot ein. Anna Thewalt war dabei.
Und auf dem Landesparteitag der Grünen? Kritisierte Chef Philmon Ghirmai scharf den von CDU-Verkehrsministerin Ute Bonde veranlassten Finanzierungsstopp für die Kiezblocks. Und warf Bondes Pateifreund und Regiermeister Kai Wegner vor, damit die Verwaltungsreform zu hintertreiben.