Dateschutzbeauftragte zu IT-Sicherheit

Nach Maria Borelli, Chefin des IT-Dienstleistungszentrums (ITDZ) Berlin, schlägt nun auch die Datenschutzbeauftragte des Landes Berlin Alarm aufgrund er geplanten Streichungen bei der IT-Sicherheit. 14 Millionen Euro und damit fast die Hälfte des Budgets will die Koalition unter anderem beim Ausbau des Landesnetzes kürzen. „Es entsteht das Risiko von Cyberangriffen oder Fehlern“, sagte Borelli dazu kürzlich dem Tagesspiegel.

Datenschutzbeauftragte Meike Kamp macht jetzt insbesondere auf die Folgen für die Berlinerinnen und Berliner aufmerksam. „Ein unzureichender Schutz der IT-Systeme kann schwerwiegende Folgen für die Sicherheit und das Vertrauen der Bevölkerung haben“, sagte sie dem Checkpoint. „Der Schutz der Verarbeitung personenbezogener Daten ist eine gesetzliche Pflicht und benötigt zwingend eine robuste und ausreichend finanzierte IT-Sicherheit.“

Die Sicherheit der IT-Infrastruktur Berlins sei von ebenso hoher Bedeutung wie sauberes Trinkwasser, sichere Straßen oder eine zuverlässige Feuerwehr, sagte Kamp. Zusammen mit dem ITDZ will sie nun schnell Klarheit darüber schaffen, welche Auswirkungen die Kürzungen im Einzelnen haben.