Kein Platz in der Nähe: Rund 500 Berliner Kinder müssen für die Oberschule den Bezirk wechseln

Elf von zwölf Bezirken haben bereits die Tagesspiegel-Umfrage zur Verteilung von Oberschulplätzen beantwortet. Die meisten konnten zumindest im Bezirk noch einen Platz anbieten. Von Anke Myrrhe und Margarethe Gallersdörfer.

Kein Platz in der Nähe: Rund 500 Berliner Kinder müssen für die Oberschule den Bezirk wechseln
Foto: dpa / Patrick Seeger

Kurz vorm Zusammenbruch sind auch viele Familien nach der Verteilung der Oberschulplätze. Neben der Qualität der Schule ist Wohnortnähe für viele Familien ein hohes Gut – welches Kind will schon täglich zwei Stunden durch die Stadt gurken? Eine Tagesspiegel-Umfrage, die inzwischen elf von zwölf Bezirken beantwortet haben, zeigt: Wenn Kinder keine ihrer drei Wunschschulen bekommen haben, konnten die meisten Bezirke sie zumindest intern versorgen. Aber nicht alle: Im Gymnasialbereich mussten Pankow (231 Kinder) und Friedrichshain-Kreuzberg (27 Kinder) Schulplätze in anderen Bezirken organisieren. Externe Plätze an Integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen brauchten: wieder Pankow (82 Kinder), Steglitz-Zehlendorf (21 Kinder) und Treptow-Köpenick (109 Kinder). Lichtenberg konnte seine Zahlen noch nicht auswerten.