VBB-Chefin wirbt für Magnetschwebebahn in Steglitz

Aus ihrer Begeisterung für die Magnetschwebebahn macht VBB-Chefin Ute Bonde keinen Hehl. Die Technik mache aus „Nachhaltigkeitsaspekten und Klimaschutzgründen absolut Sinn“, erklärt sie im Interview – unter anderem, weil man unter der begrünten Trasse Spielplätze, Basketballkörbe, Bänke und Tische aufstellen könnte. „Da kann man schon drüber nachdenken, ob man statt einer Baumallee nicht eher dieses Verkehrssystem baut.“ Ihre favorisierte Pilotstrecke würde von Steglitz in den Süden verlaufen. Bleibt nur die Frage, wer das zahlen soll. Der Bund hat schonmal abgelehnt. Apropos Zahlen: Die VBB-Chefin erwartet einen Run auf das Berliner 29-Euro-Ticket und rechnet mit bis zu 900.000 Kunden – zulasten des Deutschlandtickets und des Berliner Haushalts, aus dem das supergünstige Ticket finanziert werden muss. Wo sie die Magnetschwebebahn noch sehen will, warum sie höhere Preise im ÖPNV okay findet und das Deutschlandticket kaum neue Kunden gebracht hat, lesen Sie im ganzen Interview (T+).