Wälder immer noch gefährlich
Die Herbstferien haben begonnen – jetzt schön raus in den Wald und Pilze fürs Risotto sammeln? Lieber nicht, warnt die Umweltverwaltung, abseits der Wege kann es gefährlich werden. Denn in den Wäldern hat man gerade erst begonnen, die Schäden, die Sturm „Xavier“ angerichtet hat, zu beseitigen. Mindestens 56 000 Bäume sollen zerstört oder stark beschädigt sein. Die preußischen Schlösser und Gärten beklagen die schwersten Schäden seit 45 Jahren. Da die Beseitigung bis zu 1000 Euro pro Baum kosten kann, bekommen die Bezirke dafür 1,2 Millionen Euro vom Senat. Sofort, heißt es – die Details werden aber erst in den nächsten Tagen geklärt. Berliner Erfahrung sagt: Kann noch etwas dauern, bis die Neuen Wurzeln schlagen.