Cansel Kiziltepe: Senatorin ohne eigenen Wahlkreis

Themenwechsel: Nicht nur Franziska Giffeys künftige Rolle in der Landespolitik ist einigermaßen offen (Checkpoint von gestern), auch für weitere Sozialdemokraten könnte es bei der Berlin-Wahl eng werden – unter anderem, weil es an Rückendeckung aus der eigenen Partei mangelt. Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe beispielsweise braucht zwar wie Giffey für ihre Arbeit im Senat kein Mandat im Abgeordnetenhaus. Sie wird aber im kommenden Jahr wohl weder in einem Kreisverband kandidieren, noch einen eigenen Wahlkreis erhalten. Insbesondere letzteres scheint ihr auch nicht wichtig zu sein: „Als Senatorin kann ich in meiner Stadt mit meinen Erfahrungen konkret gestalten und die Menschen in Berlin unterstützen“, schreibt sie dem Checkpoint. „Das ist der schönste Job für mich. Dafür brauchte ich keinen Wahlkreis. Das geht auch so.“

Ob das so nach der Wahl noch geht, ist fraglich. Und warum es auch für Christian Hochgrebe, Nicola Böcker-Giannini und Kian Niroomand eng werden könnte, lesen Sie hier.