Brandenburger CDU-Kandidatin von Journalist verklagt

Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl. Was schon Herbert Grönemeyer besang, beschwert nun Potsdams CDU-Direktkandidatin Saskia Ludwig. Die 38-Jährige, der immer wieder enge Kontakte zur AfD vorgeworfen werden, wirbt mit dem Slogan „Heimat. Aber sicher“ – und will auch sonst als Verteidigerin bürgerlich-konservativer Werte wahrgenommen werden. Da passt es schlecht ins akkurate Bild, was der renommierte Journalist Hans-Rüdiger Karutz erzählt. Demnach hatte ihn Ludwig als Berater engagiert und mit ihm bei einem Treffen schon mündlich das Entgelt ausgemacht; danach legten sie gemeinsam los. Doch ebenso schnell war alles wieder vorbei; zwischendurch hatte Karutz sich kritisch zu Ludwigs Plakaten geäußert: „Aus meiner Sicht – und Sie wollen ungeschminkte Kommentare – zu nahe an der AfD-Programmatik von Heimat, Nation etc.....“  Ludwig bestreitet, Karutz jemals eine Zusammenarbeit zugesagt zu haben und will deshalb auch keinen Ausgleich zahlen. Es geht nun um Lüge, Ehre und Gefühl. Man sieht sich wohl vor Gericht. Und in der Heimat immer zweimal.