Virtuelle Zeitreise durch das geteilte Berlin

Zeit für eine Zeitreise – mit dem Bus durch das geteilte Berlin der Achtziger. Als die Hauptstadt der DDR den Gendarmenmarkt sanierte, im „Palazzo Prozzo“ schwoofte und auf dem Bürgersteig nach Orangen anstand, an dessen Rand ein Lada geparkt war, in dem auffällig unauffällig zwei Männer saßen, um die anderen Leute zu beobachten. Wo gibt’s denn sowas? Ab Freitag bei „Time Ride“, einem neuen Zeitreisemuseum am ollen Checkpoint Charlie. Hier wurde das einst zerrissene Berlin mithilfe historischer Bilder und Videos am Computer dreidimensional nachgebaut; nun startet die Stadtrundfahrt – mit VR-Brille auf dem Kopf und Rundumblick vor Augen, begleitet von Zeitzeugen im Ohr. Der Tagesspiegel ist Partner dieses neuartigen Projekts, Geschichte interaktiv zu erleben. Meine erste Testfahrt zurück ins Ost-Berlin meiner Kindheit habe ich gestern gemacht, den Reisebericht können Sie hier nachlesen. Und falls Sie ein Checkpoint-Abo haben (kostenloses Probelesen hier), können Sie fünf mal zwei Karten für die feierliche Eröffnung am Freitagnachmittag gewinnen (einfach per Mail an checkpoint@tagesspiegel.de). Denn in Berlin wird Geschichte gemacht. Damit sie gegenwärtig bleibt.