Coronhaarkrise bald beendet
Der Gang zum Friseur wird ein Wagnis: Klappt es mit den Schutzmaßnahmen? Salon-Inhaberin Yvonne Pankrath ist zuversichtlich. Von Ann-Kathrin Hipp
Noch ein Wagnis wird (in mehrfacher Hinsicht) der Gang zum Friseur (vom 4. Mai an): Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege hat, wie von der Politik angeordnet, bundesweit gültige Schutzmaßnahmen für den After-Corona-Haarschnitt erarbeitet. Dazu zählen u.a. eineMundnasenschutzpflicht für Beschäftigte und Kundschaft, obligatorisches Haarewaschen im Salon, eine optimierte Lüftung und dieVerwendung jeweils gereinigter Arbeitsmaterialien je Kunde. Nachgefragt bei einer, die es umsetzen muss: Kann das funktionieren? Ja, sagt Yvonne Pankrath, Inhaberin des Friseursalons Kalamistra (ein alteingesessener Traditionsladen, den sie nach 37 Jahren übernommen hat). Sie findet die Regelungen sinnvoll, hat eine Schneiderin beauftragt, Masken zu nähen und ein Zwei-Schicht-System eingeführt – für den Fall, dass Mitarbeitende an Corona erkranken. Ihre Termine sind bereits bis Anfang Juni vollständig vergeben.