Lufthansa erhält Staatshilfen

Deutschland greift Lufthansa unter die Flügel: Nach wochenlanger Verhandlung soll Europas führende Airline in einem dreistufigen Modell mit bis zu neun Milliarden Euro Steuergeld gerettet werden – unter anderem über ein Darlehen der Staatsbank KfW, eine stille Beteiligung und eine 20-prozentige Kapitalbeteiligung des Bundes an dem Konzern. Ein Flugbetrieb wie zur Vor-Coronazeit wird frühestens 2023 erwartet. Die Lufthansa geht davon aus, dass im kommenden Jahr noch immer 300 der 760 Maschinen auf der Parkposition bleiben, 2022 wären es dem Szenario zufolge noch 200.