Nachtrag zur Abschiedsfeier von RBB-Intendantin Reim
Beim Berliner Regionalspartensender RBB kann man offenbar gebührend feiern - am besten mit Gebührengeldern. Im letzten Checkpoint hatten wir gefragt, was die Abschiedsparty für die frühere Intendantin Dagmar Reim vor einem Jahr wohl gekostet hat: A) 25.000 Euro. B) 50.000 Euro oder C) mehr als 100.000 Euro. Unter den Einsendungen unserer Leser findet sich ein Schreiben von RBB-Sprecher Justus Demmer, der zunächst mitteilt, man sei mit einer Zuschauerquote von 5,8 Prozent nicht mehr der am wenigsten gesehene Regionalsender; das sei jetzt der Hessische Rundfunk mit 5,7 (Herzlichen Glückwunsch!). Die wichtigste Frage bleibt allerdings: War tatsächlich C) die richtige Antwort? Der RBB lässt dazu wissen, man habe mit der jetzigen Intendantin Patricia Schlesinger ein neues Kapitel aufgeschlagen - „und das davor fand aus unserer Sicht mit der erwähnten Feier einen der Person und ihren Verdiensten um den RBB, aber auch in der deutschen Medienlandschaft allgemein angemessenen und würdigen Abschluss“. Den Brief kann man dann wohl abheften im Ordner: Ein Dementi klingt anders.