Berliner Dom vor der Pleite
Dom gelaufen ist das Jahr für den Berliner Dom. Sechs Millionen Euro kostet es, eines von Berlins wahren Wahrzeichen zu betreiben. Fast alles muss die Gemeinde selbst erwirtschaften, und das ohne Ausstellungen, Konzerte und Touristen. „Wenn sich bis Anfang nächsten Jahres nicht grundlegend etwas ändert, weiß ich nicht…“, sagt Dompredigerin Petra Zimmermann beim Lockdown-Besuch – sie stockt, hört ihren nachhallenden Worten hinterher, die die Akustik hoch in die Kuppel trägt, „…weiß ich nicht, was mit dem Dom passiert.“ Damit Berlin am Lustgarten nicht die Lust vergeht, gibt es nun eine Spendensammlung.