FDP präsentiert Kandidaturen zur Wahl – auf angeblich „sicheren“ Listenplätzen
Die FDP rüttelt am Sargdeckel, dass die Eiszapfen wackeln. Am Freitag will sie Karoline Preisler und Tobias Bauschke als Kandidaten für die Berlin-Wahl vorstellen. Die eine – Juristin und Autorin – ist spätestens seit ihrem teils unter Lebensgefahr veranstalteten Protest gegen Antisemitismus bekannt. Der andere saß bereits 2021 bis 2023 im Abgeordnetenhaus. „Tobias Bauschke wird auf dem als sicher geltenden Listenplatz 5 antreten und Karoline Preisler auf dem sicheren Platz 8 auf der Landesliste der FDP Berlin bewerben“, heißt es in der Einladung. Sicher, dass die FDP keine Spaßpartei ist? Es kommentiert Checkpoint-Gastautor Benjamin Franklin: „Nichts in dieser Welt ist sicher, außer dem Tod und den Steuern.“