Nachtragshaushalt

wir beginnen heute mit einem Wumms. Zumindest einem kleinen, dem Berliner Wumms gewissermaßen: Rund 2,6 Milliarden Euro will der Senat ausgeben, um die Folgen der sich überlagernden Krisen in diesem und im kommenden Jahr abzufedern. Falls Sie Fan von Milchmädchenrechnungen sind: Das sind etwas mehr als 700 Euro pro Berliner:in.

Aber so einfach kommt das Geld natürlich nicht unter die Leute – allein schon deshalb nicht, weil Berlin fast eine Milliarde Euro für die Umsetzung der Bundeshilfen (Stichwort „Doppel-Wumms“) braucht. Mit dem Rest des Geldes will der Senat unter anderem das 29-Euro-Ticket bis Ende März verlängern, das Sozialticket auf neun Euro drücken sowie Unternehmen und die eigne Verwaltung vor steigenden Energiekosten schützen. Im Detail können Sie Pläne hier nachlesen (T+).