Giffey posiert mit Berliner Wahlkampfauto im Halteverbot

Am Montag hat das „SPD-Wahlkampf-Taxi“ von Spitzenkandidatin Franziska Giffey falsch geparkt – zum Glück wurden andere Verkehrsteilnehmer dabei „nicht behindert“. Von Ann-Kathrin Hipp

Giffey posiert mit Berliner Wahlkampfauto im Halteverbot
„Grüße von der Zentrale der SPD Berlin“ sendete Giffey aus dem Halterverbot. Foto: Political Moments/Imago

Keinen Radweg, aber immerhin eine Sperrzone hat das „SPD-Wahlkampf-Taxi“ der Berliner Spitzenkandidatin Franziska Giffey blockiert. Ein entsprechendes Foto – von sich und dem im absoluten Halteverbot, keine fünf Meter von der Kreuzung entfernt, stehenden Auto hat Giffey am Montag via Facebook veröffentlicht. „Grüße von der Zentrale der SPD Berlin, dem Kurt-Schumacher-Haus im Wedding: mein Wahlkampfauto ist da: ein Nissan Leaf – 100 % Elektromobilität – Zero Emission“, heißt es da (das Fahrzeug ist bis Oktober „gegen Entgelt“ von der Berliner Taxi-Innung gemietet). Auf Checkpoint-Nachfrage teilt die SPD mit: „Für ein kurzes Foto wurde vor dem Kurt-Schumacher-Haus gehalten. Dabei wurden keine anderen Verkehrsteilnehmer:innen behindert.“ Kurz mal zur Post, kurz mal zum Bäcker, kurz mal zur Bank, kurz mal jemanden aussteigen lassen… Falschparker kennen das.