Magnetschwebebahn

Ansonsten entfernen sich die Koalitionspartner vor der Wahl gerade Zug um Zug voneinander – neuestes Beispiel: die Magnetschwebebahn (Sie erinnern sich: der vermeintlich verspätete Aprilscherz vom 9. Februar). Denn bei der Sitzung der Staatssekretärskommission Anfang der Woche gab jetzt tatsächlich auch die Senatskanzlei ihre Haltung bekannt:

Die Planungen für eine stufenweise Entwicklung einer Magnetschwebebahn von der Urban Tech Republicüber die Insel Gartenfeld bis zum Rathaus Spandau werden unterstützt“ – und sollten, als zusätzliches leistungsfähiges Verkehrssystem zur Erschließung des Berliner Westraums, „zügig konkretisiert“ werden.

Tino Schopf, verkehrspolitischer Sprecher der SPD, spricht dagegen von „soufflierten Phantastereien und Luftschlössern“, „amateurhaften und sinnfreien“ Äußerungen der Verkehrssenatorin sowie „fetischhaftem Magnetschwebebahn-Gefasel“.