Tagesspiegel hilft Journalisten aus Russland und der Ukraine

Das ist verständlich, einerseits (und wer meint, sich immer wieder über den Tonfall des Botschafters echauffieren zu müssen, was ja einige tun, auch Funktionäre der deutschen Regierungsparteien: Wie kalt muss man sein, um vom sichereren Sofa aus mit dem Vertreter von Opfern eines Vernichtungskriegs über verbale Stilfragen zu diskutieren?).

Andererseits: Kriegsopfer aus der Ukraine, aber auch Kriegskritiker und Oppositionelle aus Russland brauchen Schutz – und eine sichere, unabhängige Bühne. Wir bieten deshalb geflüchtete Journalistinnen und Journalisten aus der Ukraine und aus Russland die Möglichkeit, von Berlin aus weiterzuarbeiten – in aller Freiheit, in ihrer Sprache. Wir richten den Kolleginnen und Kollegen dazu eigene Arbeitsplätze beim Tagesspiegel ein und stellen ihnen ein festes monatliches Honorar zu Verfügung.

Wer Interesse daran hat, schickt uns bitte eine kurze Bewerbung, einen Lebenslauf und den Nachweis der bisherigen journalistischen Tätigkeit (z.B. Link zu einer Webseite mit Texten oder 2-3 Arbeitsproben) an die Mailadresse hilfsprojekt@tagesspiegel.de. Bewerbungen können auf Ukrainisch, Russisch, Deutsch oder Englisch verfasst werden. Den Link zum Projekt finden Sie hier – in deutscher, ukrainischer und russischer Sprache. Bitte auch gerne weiterleiten. Danke.