Unterkühlte Neuigkeiten aus den Bezirken
So, zwischendurch eine Runde frisches Eis für Berlins Kieze:
- Auf Eis gelegt in Lichterfelde: In der Morgensternstraße 25 steht seit fünf Jahren ein Haus leer. Das Bezirksamt lässt jetzt dazu auf Anfrage wissen: „Der Eigentümer wurde in Dublin/Irland ermittelt und mehrfach vergeblich zur Stellungnahme (u.a. in Englisch) aufgefordert. Zwangsmaßnahmen können gegenüber dem Eigentümer im Ausland nicht durchgesetzt werden. Der Vorgang wurde daher erfolglos im August 2017 eingestellt.“ Zum Glück gibt’s keinen Wohnraummangel in der Stadt.
- Aufs Eis gelegt in Charlottenburg-Wilmersdorf: Der Bezirk sucht für den Sommer eine „Sportplatz- oder Hallenplatzwart*in“, die oder der dann im Winter als Kunsteisbahnwartin oder Kunsteisbahnwart die „Aufsicht und Ordnungsbefugnis auf den bezirklichen Eissportanlagen“ führt. Und aus den Lautsprechern summt dazu Harald Juhnke: Barfuß oder Schlittschuh? Nie die Gold‘ne Mitte! Immer volles Risiko.“
- Mit Eis serviert in Mitte: Das Bezirksamt Mitte vergibt die Herausgabe einer nicht allzu unterkühlten Stadtteilzeitung im Fördergebiet Karl-Marx-Allee. Gewünscht sind vier Ausgaben pro Jahr und optional zwei Sonderausgaben „im typischen Aussehen eines Magazins mit ausgewogenen Text- und Bildbestandteilen“. Für die angemessene „Information und Partizipation der Akteure an den Planungsprozessen im Gebiet“ braucht‘s nur noch einen zielgruppenfreundlichen Magazintitel – hier ein paar Vorschläge von Checkpoint-Kollege Thomas Lippold: „3,2,1 UNSERS“. „Rotheftchen“. Oder: „IchMarxHier“. Gedichtet mit Engels‘ Zungen.