Vonovia verstößt mit Mieterhöhungen gegen das Berliner Mietenbündnis
Mit Mieterhöhungen bis zu 15 Prozent verabschiedet sich der Vonovia-Konzern aus dem 2022 geschlossenen Bündnis für bezahlbare Mieten in Berlin. Die saftigen Erhöhungen könnten die Mieter von bis zu 40.000 Wohnungen treffen. SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert verweist auf FDP-Justizminister Marco Buschmann als Mitverantwortlichen, der die von der Ampelregierung vereinbarte Absenkung der sogenannten Kappungsgrenze von 15 auf elf Prozent binnen drei Jahren sabotiert. Das Bündnis „DW & Co. enteignen“ merkt an, dass den Mietern das Problem bei einem vergesellschafteten Konzern erspart geblieben wäre. Bausenator Christian Gaebler (SPD) bedauert, und der Mieterverein empfiehlt Betroffenen seine „Aktion Mietpreisüberprüfung“.