Berliner Freibadsaison 2026: Beheizte Becken sollen mindestens 22 Grad erreichen
Bald beginnt die Freibadsaison: Die Bäderbetriebe wollen alle beheizbaren Sommerbäder auf 22 Grad erwärmen. Allerdings können nicht alle Bäder wohlig warm gehalten werden. Von Jessica Gummersbach.
Beim Blick aus dem Fenster kaum vorstellbar: In drei Monatenbeginnt die Freibadsaison. Frieren muss dieses Mal (fast) niemand: Die Bäderbetriebe wollen alle beheizbaren Sommerbäder auf mindestens 22 Grad erwärmen, heißt es in der Antwort der Sportverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage von Kristian Ronneburg (Linke). Neben klassischen Heizanlagen sollen Solarabsorber und Beckenabdeckungen wohlige Wärme garantieren.
In der vergangenen Saison blieben viele Becken wegen des Spardrucks bekanntlich unbeheizt – und bei zeitweise 15 bis 18 Grad Wassertemperatur menschenleer. Das Kleingedruckte: Einige Bäder haben weder fossile noch solarbetriebene Heizmöglichkeiten. Dort gilt auch in diesem Jahr: Nur die Luft wärmt das Becken. Servicehinweis aus den FAQ der Bäderbetriebe: „Ein Neoprenanzug kann getragen werden“.