Einschreiben-Panne: DHL sieht sich im Recht

Weniger glücklich war Checkpoint-Leser Norbert Gundacker, dessen Einschreiben eine Woche von Wilmersdorf nach Lichtenberg gebraucht hatte (CP von Freitag). Nach der ersten zerknirschten Reaktion verkündetet ein DHL-Sprecher am Wochenende eine „entscheidende Wendung – zu unseren Gunsten“. Weitere Recherchen hätten ergeben, dass Gundacker einen Zahlendreher in der Postleitzahl hatte. „Eine Erstattung können wir in diesem Fall verständlicherweise nicht zahlen, da es ja eben sein Fehler war.“

Gundacker gesteht seinen Fehler vollumfänglich ein, hat allerdings weitere Fragen: Auch die Geburtstagskarte an eine Freundin, aufgegeben am 9. Mai als Einschreiben in der Nähe des Bayerischen Platzes, sei erst eine Woche später zugestellt worden – in Friedenau. Luftlinie circa drei Kilometer, 30 Minuten Fußweg. Mal schauen, wer diesmal die Schuld trägt.

Haben Sie Ähnliches erlebt? Schreiben Sie uns an checkpoint@tagesspiegel.de. Wir versprechen: Die Antwort wird sicher keine Woche dauern.