Evangelische Kirche lehnt 2G-Regel zu Weihnachten ab
Die Evangelische Kirche rechnet für die bevorstehenden Weihnachtsgottesdiensten mit einer „größeren Personenzahl“ – sieht dabei aber keinen Grund für 2G. Von Lorenz Maroldt
Corona I: „Ihr Chef macht Stress? Suchen Sie sich doch einen neuen“, bewirbt die „Morgenpost“ ihren Stellenmarkt. Ok … Wir wissen zwar nicht, ob der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche ein stressiger Chef ist, aber er sucht jedenfalls gerade dringend in Berlin zwei RaumpflegerInnen.
Vielleicht werden die RaumpflegerInnen aber auch für den großen Nachweihnachtsputz gebraucht – denn die hiesige Evangelischen Kirche setzt dem ganzen Pandemie-Irrsinn dieser Tage noch die Corona auf: Trotz höchster Inzidenz und niedrigster Impfquote heißt Pröpstin Christina-Maria Bammel zum Weihnachtsfest alle, wirklich alle willkommen: „Niemand soll ausgeschlossen werden“, schreibt sie in einer „Orientierungshilfe“ und setzt auf die Teilnahme „einer größeren Personenzahl“. Dann noch mal, damit das auch wirklich klar und deutlich ist: „Gottesdienste unter Anwendung der 2G-Regel sehen wir deshalb nicht als Option an.“ Könnte gut sein, dass der Pröpstin da etliche Gläubige was husten werden.