Alle neuen Corona-Regeln auf einen Blick

Und hier zum Auswendiglernen noch einmal die von der Bundesregierung und den Bundesländern in föderaler Flickenvielfalt beschlossenen und vom Berliner Senat für die Hauptstadt präzisierten Regeln:

– Kontakte: Treffen eines Hausstandes mit einem anderen sind drinnen und draußen erlaubt, ebenso der Besuch von Angehörigen in Pflege- und Altersheimen durch jeweils eine Person. Weitere persönliche Kontakte sind bis zum 5. Juni untersagt – außer in der Fußball-Bundesliga.

– Kinder: Bis Ende Mai sollen alle Schülerinnen und Schüler wieder Unterricht erhalten, allerdings in kleineren Klassen und nur in den wichtigsten Fächern. Ab kommenden Montag starten in Berlin die ersten, fünften und siebten Klassen wieder. Auch die Kita-Betreuung soll weiter erweitert werden; wie genau, wollen die Erwachsenen noch bereden.

– Konsum: Sämtliche Geschäfte dürfen, Mundschutz und Hygiene vorausgesetzt, ab Sonnabend wieder öffnen; Kosmetikstudios ab nächsten Montag. Ob die Kunden dafür offen sind, muss sich zeigen.

– Speisen: In Berlin und Brandenburg öffnen Restaurants und Kneipen ab nächsten Freitag, den 15. Mai, zunächst nur bis 22 Uhr. Die Anzahl der Tische ist begrenzt, ebenso die Anzahl der Stühle an den Tischen. Bars und Diskotheken haben weiterhin Sperrstunde, obwohl die Grünen den anderen am Senatstisch gern schon einen Aperitif eingeschenkt hätten. Und obwohl in manchen Berliner Clubs sowieso immer Maskenpflicht herrscht.

– Sightseeing: Ab 25. Mai dürfen Hotels wieder öffnen, jedoch ohne böses Erwachen am Frühstücksbuffet. Auch Stadtrundfahrten sind wieder erlaubt, mit Bus, Schiff oder – wie bisher – mit dem Rad. Ab 15. Mai darf man in Brandenburg campen. Zelte für Zirkusse bleiben aber verboten. Auch Theater, Opern und Konzerthäuser schließen bis Ende Juli eisern den Vorhang.

– Sport: Vereine dürfen ab 15. Mai wieder im Freien trainieren – in kleinen Gruppen und kontaktlos, aber immerhin mit Ball. Freibäder könnten auch bald wieder öffnen, über deren Rettung berät der Senat am heutigen Donnerstag. Vielleicht fällt also der Sommer nicht ganz ins Wasser.