100 Schülersprecher fordern Ende des „Durchseuchungsplans“
In einem offenen Brief appellieren Schulsprecher aus ganz Deutschland an die Politik – sie verlangen einen besseren Schutz vor Corona. Aus dem Checkpoint. Von Ann-Kathrin Hipp
Apropos Luftfilter: Während Berlins Schulsenatorin in einem Rundschreiben an alle Schulleitungen klarmacht, dass die Präsenzpflicht nur wochenweise ausgesetzt werden kann, haben bundesweit 100 Schülersprecher:innen (31 aus Berlin) einen offenen Brief an die Politik geschickt. „Wir können Ihre aktuelle Politik, die uns alle im Stich lässt, psychisch belastet und körperlich gefährdet, nicht länger mittragen“, heißt es darin. Gefordert werden neben Luftfiltern in allen Klassenräumen: kostenlose FFP-2-Masken, angemessene Quarantänemaßnahmen, PCR-Pooltestungen, Unterstützung von Distanzunterricht, eine bessere technische Ausstattung und die Entlastung der Abschlussjahrgänge. „Wir werden in überfüllte Klassenräume mit unzureichenden Infektionsschutzmaßnahmen gezwungen. Damit werden vermeidbare Infektionen mit ‚milden‘ Verläufen oder gar Todesfälle bei Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in Kauf genommen. Dies gilt es zu verhindern! (…) Der aktuelle Durchseuchungsplan ist unverantwortlich und unsolidarisch.“ #Siewerdenlaut