Der Traum vom Spree-Flussbad fällt ins Schmutzwasser

Durch Filter wird die Spree nicht ausreichend sauber, urteilt das Lageso. Auch die hohen Kosten sprechen gegen das Flussbad in Mitte. Aus dem Checkpoint. Von Lorenz Maroldt

Der Traum vom Spree-Flussbad fällt ins Schmutzwasser
Foto: Jörg Carstensen/dpa

Der Traum vom Flussbad Berlin fällt ins Schmutzwasser – in einer Expertise schreibt das Lageso: „Der Testfilter erreicht im Testbetrieb für den lndikatorparameter Escherichia coli gerade mal eine Log-Stufen-Reduktion von 0,6 bis 1,4. In Anbetracht der Tatsache, dass in der Spree nach Mischwassereinleitungen bereits Konzentrationen von Escherichia coli im Log-Stufen-Bereich von 106 bis 108gemessen worden sind, ist von keiner ausreichenden Reinigungsleistung des Filters auszugehen.“ Eine klare Sache sind dagegen die Kosten: Inklusive „Ordnungsmaßnahmen und Baumaßnahmen“ summieren sie sich auf 77 Millionen Euro - das ist auch für die Fans des Freischwimmens an der Museumsinsel eine kalte Dusche.

Lesen Sie weiter mit Tagesspiegel Plus

Nie waren verlässliche Informationen wichtiger

Exklusive Inhalte für
Tagesspiegel Plus-Leser

Der preisgekrönte
Tagesspiegel Checkpoint

Ohne Risiko:
Jederzeit kündbar

Schon Digital-Abonnent? Hier anmelden