Berlins Gesundheitssenatorin verteidigt Ende der Corona-Maßnahmen

Zwar räumt Gote ein, aus epidemiologischer Sicht sei jetzt der falsche Zeitpunkt, die Corona-Auflagen aufzuheben. Doch rechtlich sehe die Lage anders aus. Von Anke Myrrhe
 

Berlins Gesundheitssenatorin verteidigt Ende der Corona-Maßnahmen
Ulrike Gote (Bündnis 90/Die Grünen), Gesundheitssenatorin von Berlin, spricht während einer Pressekonferenz nach einer Sitzung des Berliner Senats. Foto: Annette Riedl/dpa

Wer angesichts dieser neuen Realität heute von einem „Freedom Day“ spricht, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Zwei Drittel der Deutschen finden es nicht gut, dass am heutigen Freitag, 1. April, fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben werden (Q: Forsa). Kein Witz. Während andere Bundesländer wie Hamburg und MV sich selbst zum Hotspot erklärt haben, bleibt Berlin zwar das heißeste Pflaster der Republik (jo eh!), will allerdings coronamäßig lieber kein Hotspot sein.

„Aus epidemiologischer Sicht ist jetzt der falsche Zeitpunkt, fast alle Corona-Maßnahmen auslaufen zu lassen“, sagte Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) dem Checkpoint.