Politik aufgeregt wegen Tegel-Volksentscheid
Die Berliner Politik schlägt angesichts des Tegel-Volksentscheids immer aufgeregter mit den Flügeln. Die Flughafen-Dauer-Partei (FDP) konterte den Plan, den BER in Schönefeld nach seiner Irgendwann-Eröffnung irgendwie zügig auszubauen, mit der Idee, dann doch lieber gleich in Tegel aufzustocken. Geld scheint offenbar vorhanden. Regierungschef Michael Müller (SPD) schlägt derweil Ryanair die Kabinentür bei der Übernahme von Air Berlin zu; die Billigairline sei „vorkapitalistisch“ und „arbeitnehmerfeindlich“ - und nebenbei ist sie ja auch ganz plakativ für Tegel. Nur Lufthansa, schon jetzt Gewinner am Himmel über Berlin, kranich mehr vor Lachen.