Finanzsenator droht Haushaltssperre an, falls die Koalition das Milliardenloch nicht stopft

Rund drei Milliarden Euro tief ist das Loch, das fürs nächste Jahr im Berliner Landeshaushalt klafft. Finanzsenator Stefan Evers (CDU) kündigte auf einer Veranstaltung der IHK gestern eine Haushaltssperre für den Fall an, dass die Koalitionäre sich nicht erkennbar auf eine rechtzeitige Lösung dieses Problems zubewegen sollten. Wobei Evers mit rechtzeitig meint: vor 2025. Wie man’s nicht macht, haben CDU und SPD ja mit der monatelangen Meditation über die ungedeckten Schecks im aktuellen Haushalt hinlänglich vorgeführt. Für 2026 zeichnet sich sogar ein Defizit von etwa fünf Milliarden Euro ab – bei einem Haushaltsvolumen von insgesamt gut 40 Milliarden.