Tipps für das November-Wochenende

Nun aber hinein ins Wochenende, das stark nach gebrannten Mandeln riecht: Traditionell öffnen nun viele Berliner Weihnachtsmärkte (die offizielle Auflistung finden Sie hier). Drei außergewöhnliche Varianten:

+ In der Kreuzberger Passionskirche am Marheinekeplatz steigt an diesem Wochenende der finnische Adventsbasar mit Spezialitäten und Handarbeiten (der Weihnachtsmann aus Lappland ist auch dabei!).

+ Am Schöneberger Nollendorfplatz gibt es einen queeren Weihnachtsmarkt (ab 16 Jahren!), unter anderem auch mit Drag-Shows und Hot-Cocktails.

+ Im Ökowerk mitten im Grunewald können Sie heute bei einem kleinen Weihnachtsmarkt Adventskränze selber machen und allerlei Naturprodukte kaufen.

Und besonders weihnachtlich leuchtet es ab sofort wieder in Steglitz: Der Botanische Garten verwandelt sich in „Christmas Garden“, inklusive Zauberwald, Traumpfad und „Glühwürmchenbaum“.

Ein Berlin-Wochenende abseits von Lichterglanz und Glühweinduft ist durchaus möglich (glücklicherweise!):

Noch bis Mittwoch läuft die Französische Filmwoche. In ausgewählten Kinos wird die volle Bandbreite des französischsprachigen Films abgebildet, quer über mehrere Kontinente. Gezeigt werden unter anderem Dramen, Komödien, Kinder- und Kurzfilme. Hier geht’s zum Programm.

Kunst für fast jeden Geldbeutel finden Sie heute und morgen in der Arena in Treptow beim „Berlin Affordable Art Market“: Rund 200 lokale aufstrebende Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Arbeiten in lockerer Atmosphäre – wer mag, kann die Stücke direkt mitnehmen. Und falls Sie dort auf den Geschmack kommen: Das Tagesspiegel-Kulturressort empfiehlt sechs Kunst-A(u)ktionen in Berlin.  

Und noch ein etwas ungewöhnlicher Tipp für den Totensonntag: Wie jedes Jahr lädt das Krematorium Baumschulenweg zum Tag der offenen Tür. Besucher können an technischen Führungen teilnehmen und einen seltenen Blick hinter die Kulissen gewinnen, es gibt Lesungen, Vorträge, Konzerte und Kindertheater. Alles kostenfrei.