„Erstmal eine Regierungspause“: Monika Herrmann will nicht Berliner Verkehrssenatorin werden

Die bisherige Bezirksbürgermeisterin gilt als die grüne Favoritin für einen Senatsposten. Doch nach vielen Gesprächen erteilt Herrmann ihrer Partei nun eine Absage. Von Ann-Kathrin Hipp.

„Erstmal eine Regierungspause“: Monika Herrmann will nicht Berliner Verkehrssenatorin werden
Foto: Jörg Carstensen/picture-alliance/dpa

Nächste Station: Verkehr! Nachdem Regine Günther aus persönlichen Gründen ihren Rückzug vom Amt als Verkehrssenatorin bekanntgegeben hat (Bilanz hier), steht die von den Grünen favorisierte Nachfolgerin (ebenfalls aus persönlichen Gründen) für den Posten nicht zur Verfügung. „Ich wurde gebeten, das zu machen“, sagte uns die bisherige Xhain-Chefin Monika Herrmann am Checkpoint-Telefon. Herrmann habe entsprechend viele Gespräche mit der Parteispitze geführt, brauche „jetzt aber wirklich erstmal eine Regierungspause“. Ihr Stattdessenplan: Als Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität kandidieren. Auf dem Spitzenposten muss also mindestens vorerst jemand anderes ran. Fraktionschefin Antje Kapek zum Beispiel. Oder Werner Graf?