„Stimmung mindestens durchwachsen“: Berliner Handelsverband ist vor Start des Weihnachtsgeschäfts vorsichtig optimistisch
In 49 Tagen ist Bescherung. Der Einzelhandel wagt für das Adventsgeschäft eine zurückhaltende Prognose. Heute findet die Weihnachtspressekonferenz des Deutschen Handelsverbands statt. Es zeigt sich: Vor Corona war mehr Lametta. Von Jessica Gummersbach und Valentin Petri.
Zeit, Wunschlisten zu schreiben: In 49 Tagen ist Bescherung. Ein Stimmungstest vor der heutigen Weihnachtspressekonferenz des Deutschen Handelsverbands zeigt: Vor Corona war mehr Lametta. „Die Stimmung im Einzelhandel ist mindestens durchwachsen“, sagt Phillip Haverkamp, Geschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, auf Checkpoint-Anfrage. „Wir stabilisieren uns.“ Für das Weihnachtsgeschäft rechnet er mit etwa 5,6 Milliarden Euro – preisbereinigt ungefähr auf Vorjahresniveau. Generell stehe man am Anfang, abgerechnet werde zum Schluss. Das Vor-Corona-Niveau sei aber noch nicht erreicht.
Für gute Geschäfte seien nun sichere und stimmungsvolle Einkaufsstraßen und Weihnachtsmärkte entscheidend. Besinnliche Zeiten seien „nicht nur gut für den Seelenfrieden, sondern auch für Kaufleute“. Auch gut für die Seele: Geschenke. Hoch im Kurs stünden erneut Kosmetik und Bücher sowie Spielzeug. Ungeschlagene Nummer 1 bleibe aber der Gutschein.