Wie man in Thüringen die Rekordkälte managt

Damit im Tiefschnee nicht bloß Väterchen Frust seine Runden dreht, drehen wir uns mal um ins thüringische Mühlhausen. Hier herrschten letzte Nacht 26,7 Grad unter Null – Oberbürgermeister Johannes Bruns (SPD) verteilt trotzdem wärmende Nachrichten. „Die Lage ist entspannt, weil kein weiterer Schnee hinzugekommen ist“, berichtet Bruns dem Checkpoint. Die Straßen seien geräumt, für Obdachlose stünden eine Unterkunft und eine Wärmestube bereit, Feuerwehr und Rotes Kreuz hätten keine Noteinsätze fahren müssen. „Ob die Temperaturen auf minus 15 oder auf minus 27 Grad Celsius fallen, macht keinen erheblichen Unterschied“, sagt Bruns. Egal, was Mütterchen Frost noch mit uns vorhat: Bleiben wir cool im Kopf, aber nicht im Herzen.