Mehr Inder in der Hauptstadt: Berlin wird bunter

Fast eine Million Menschen in Berlin haben eine nicht-deutsche Staatsangehörigkeit. Laut Statistikamt steigt neben den Kriegsflüchtlingen der Zuzug aus Indien. In Berlin treffen sie sich wieder. Von Robert Ide

Mehr Inder in der Hauptstadt: Berlin wird bunter
Foto: imago / Dirk Sattler

Berlin ist voller Vielfalt. Und wird immer vielstimmiger. Bald eine Million Menschen nicht-deutscher Staatsangehörigkeit leben in der deutschen Hauptstadt, genauer gezählt: 946.369 Personen. Laut Statistikamt stieg ihr Anteil an der Bevölkerung zum Jahreswechsel auf 24,4 Prozent. Die höchsten Ausländeranteile gibt es weiterhin in Mitte (37,4 Prozent) und Friedrichshain-Kreuzberg (30,5 Prozent), in Treptow-Köpenick wohnen die wenigsten Ausländerinnen und Ausländer (16,4 Prozent). Neben vielen Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine, Afghanistan und Syrien fällt vor allem ein Detail ins Auge „Wir haben seit einiger Zeit einen starken Zuzug aus Indien“, berichtet Petra Dehniger vom Statistikamt am Checkpoint-Telefon. Die meisten Menschen mit indischem Pass wohnen rund um den Karl-August-Platz in Charlottenburg – mit 494 Menschen eine inderreiche Gegend.