Mörder von Susanne Fontaine war Polizei bekannt
Über das „Was wäre, wenn“ bei Amri denkt man wohl besser nicht nach, genau so wenig wie bei dem jungen Tschetschenen, der am 5. September die 60-Jährige Susanne Fontaine getötet haben soll. Denn der 18-jährige Flüchtling Ilyas M. ist der Polizei und Justiz seit langem bekannt, berichtet „Bild“. Mit 15 klaut er ein Fahrrad, fällt kurz danach als Taschendieb auf. 2015 überfällt er drei Rentnerinnen, wird gefasst und zu 18 Monaten verurteilt. Er soll weg aus Deutschland, es folgt Behörden-Hickhack. Nach Verbüßung der Strafe wird er offenbar nicht ausgewiesen, weil er noch minderjährig ist. Und als er am 10. August 18 wird, dreieinhalb Wochen vor dem Mord im Tiergarten, haben ihn die Behörden nicht mehr auf dem Schirm - bis wenige Stunden vor der Tat. Da geht er laut „B.Z.“ auf die Ausländerbehörde, um sich Papiere zu besorgen. Und ausgerechnet mit denen hätte er wohl auch abgeschoben werden können.