Berlin ist Hauptstadt bei Bleirohren in alten Wohnhäusern

Seit Mitte Januar dürfen die betroffenen Wasserleitungen grundsätzlich nicht mehr betrieben werden. Die Nachverfolgung gestaltet sich aber als schwierig: Wie viele Häuser noch davon betroffen sind, weiß keine der damit befassten Institutionen. Von Valentin Petri.

Berlin ist Hauptstadt bei Bleirohren in alten Wohnhäusern
Foto: dpa / Monika Skolimowska

Immerhin eines hat die Hauptstadt im Überfluss: Bleirohre. Seit Mitte Januar dürfen die potentiell gesundheitsschädlichen Wasserleitungen grundsätzlich nicht mehr betrieben werden. Doch wie viele Häuser davon noch betroffen sind, wissen weder Gesundheitsämter noch der Senat noch das Statistikamt noch die Wasserbetriebe. 

Bei der Sanitärinnung geht man von bundesweit 38.000 bis 90.000 belasteten Gebäuden aus.