Bei der Berliner Feuerwehr „tickt die Uhr“ – 1000 Untersuchungen müssen noch dieses Jahr stattfinden
Zur Serie „Bei der Feuerwehr brennt’s“ (Teil 4): Wie bereits berichtet wurde, dürfen immer mehr Feuerwehrleute nicht ausrücken, da ihnen eine ärztliche Bescheinigung fehlt. Feuerwehrsprecher Vinzenz Kasch dringenden Handlungsbedarf. Von Lorenz Maroldt und Jessica Gummersbach.
Zur Serie „Bei der Feuerwehr brennt’s“ (Teil 4): Nach ersten Löscharbeiten in Sachen Atemmaskenmangel und alterndem Fuhrpark gibt’s heute weitere Details zur Tauglichkeit (Checkpoint von Dienstag). Zur Erinnerung: Wie der Checkpoint erfuhr, dürfen immer mehr Feuerwehrleute nicht ausrücken, weil ihnen die ärztliche Bescheinigung fehlt und neue Termine nur schwer zu bekommen sind. Feuerwehrsprecher Vinzenz Kasch bestätigte das dem Checkpoint jetzt auch grundsätzlich: Zwar seien bisher nur eine „Handvoll“ Kollegen unmittelbar betroffen, aber die Lage sei „eine Herausforderung“. Beim Arbeitsmedizinischen Dienst habe es „technische Defekte“ gegeben – Kasch nennt das „frustrierend“ und macht Druck: 1000 Untersuchungen müssten in diesem Jahr noch stattfinden, und vom 1. August an, also ab heute, „tickt die Uhr“.