Wegen fehlender Termine: Immer mehr Feuerwehrleute ohne Tauglichkeitsnachweis

Der Arbeitsmedizinische Dienst sagt Feuerwehrleuten zunehmend ihre Tauglichkeitsuntersuchungen ab – und neue Termine sind kaum zu bekommen. Für viele Einsatzkräfte bedeutet das: Sie dürfen gar nicht mehr ausrücken. Von Lorenz Maroldt und Margarethe Gallersdörfer.

Wegen fehlender Termine: Immer mehr Feuerwehrleute ohne Tauglichkeitsnachweis
Foto: dpa / Marijan Murat

Neue Serie – Bei der Feuerwehr brennt’s (Teil 1): Nach Checkpoint-Informationen können immer mehr Einsatzkräfte nicht ausrücken, weil der Nachweis ihrer Tauglichkeit abgelaufen ist (u. a. „Arbeiten in Höhen und Tiefen“, „Arbeiten unter schwerem Atemschutz“): Der mit der regelmäßigen Prüfung beauftragte Arbeitsmedizinische Dienst vom TÜV, dessen Vertrag nur noch bis Februar 2026 läuft, sagt reihenweise Termine ab und vergibt kaum noch neue. Und die Lage wird noch heißer: Die Ausschreibung für die TÜV-Nachfolge ist offenbar viel zu spät erfolgt, außerdem hat niemand einen Überblick, welche Tauglichkeitsnachweis wegen fehlender Untersuchungen wann genau ungültig werden – es gibt keine zentrale Erfassung. Lesen Sie morgen hier in Teil 2: Wie bei der Feuerwehr die Maske fällt.