Pilotprojekt im Sturzflug: Wie die digitale Verwaltung in Charlottenburg-Wilmersdorf versagt

Im Berliner „Pilotbezirk“ reichen die Laptops für die Arbeit im Homeoffice nicht aus. Neue darf der Bezirk nicht kaufen – und ohnehin ist der Internet-Zugang rar. Von Lorenz Maroldt

Pilotprojekt im Sturzflug: Wie die digitale Verwaltung in Charlottenburg-Wilmersdorf versagt
Für jeweils fünf Bedienstete im Homeoffice steht in der Bezirksverwaltung von Charlottenburg-Wilmersdorf nur ein Laptop zur Verfügung. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Bei der Digitalisierung der Verwaltungen befindet sich Charlottenburg-Wilmersdorf als „Pilotbezirk“ im Blindflug: Für jeweils fünf Bedienstete im Homeoffice steht immer nur ein Laptop zur Verfügung – würde einen nicht wundern, wenn das Gerät auch noch per Post von Schicht zu Schicht weitergeschickt wird. Der Bezirk könnte zwar mehr Geräte gleich im Laden kaufen, darf er aber nicht – die Beschaffung läuft zentral übers landeseigene ITDZ (oder eben auch nicht).

Lesen Sie weiter mit Tagesspiegel Plus

Nie waren verlässliche Informationen wichtiger

Exklusive Inhalte für
Tagesspiegel Plus-Leser

Der preisgekrönte
Tagesspiegel Checkpoint

Ohne Risiko:
Jederzeit kündbar

Schon Digital-Abonnent? Hier anmelden