Alte Rohre führen zu Wasserschaden im Märkischen Viertel
Worüber sich keiner aufregen sollte: endlich Regen. Im Märkischen Viertel kam das Wasser am Mittwoch sogar von oben und von unten. Am Dannenwalder Weg brach ein Rohr und danach sich eine Fontäne freie Bahn; fast den ganzen Tag saßen die Menschen in 1000 Wohnungen auf dem Trockenen. Die Wasserbetriebe richteten schnell eine Notzapfstelle ein, in den Hochhäusern wuchs gleich die Solidarität; jüngere Mieter schleppten Älteren frische Eimer Wasser nach oben. Währenddessen tauschten die Wasserbetriebe das Zementrohr aus, „das wie ein Sparschwein geplatzt war“, wie Stephan Natz von den Wasserbetrieben hinterher am Checkpoint-Telefon erzählte. Inzwischen sind die Leitungen meist aus duktilem Gusseisen – damit sich die Rohre unter der Erde auch mal biegen können ohne zu brechen. Etwa wenn es Frost gibt. Was noch seltener ist als Regen.