Gravierende Probleme an Schule schon länger bekannt

Vielleicht hätte man den Tod der elfjährigen Schülerin – die gemobbt wurde und sich das Leben nahm – verhindern können. Zumindest stellte die Schulinspektion bereits 2013 gravierende pädagogische und soziale Probleme an der Hausotter-Grundschule in Reinickendorf fest. In einem internen Bericht, der dem Tagesspiegel vorliegt, hieß es: „Schülerinnen und Schüler berichten von Konflikten untereinander, die zum Teil auf dem Schulhof ausgetragen werden, ohne dass Lehrkräfte in ausreichendem Maße eingreifen.“ Die Kinder müssten sich gegenseitig beschützen.