Staatliche Ballett- und Artistikschule ist Berlins teuerste Schule
Berlins teuerste Schule ist die Staatliche Ballett- und Artistikschule: Haarsträubende 41.300 Euro kostete ein einziger Schulplatz im Jahr 2023, für Internatsschüler kommen noch mal 19.000 Euro obendrauf. Das ergab eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Marianne Burkert-Eulitz. Ein normaler Berliner Schulplatz kostet ein Drittel, nämlich 13.400 Euro – und damit ist Berlin bundesweit schon an der Spitze.
Die Kostenexplosion seit 2020 geht laut Recherchen der Kollegin Susanne Vieth-Entus unter anderem darauf zurück, dass die Schülerzahl sich stark reduzierte, gleichzeitig aber kaum Personal abgebaut wurde. Ansonsten ist und bleibt die krisengeschüttelte Eliteschule des Sports für die Öffentlichkeit eine Blackbox: Nach einem erneuten Brandbrief im Sommer 2024, dieses Mal von der amtierenden Schulleiterin Martina Räther, hatte CDU-Schulsenatorin Katharina Günther-Wünsch eine Expertenkommission eingesetzt, die herausfinden sollte, wie die Krise enden könnte. Das Ergebnis allerdings hält sie „aus datenschutzrechtlichen Gründen“ nun unter Verschluss. Wir bleiben dran.