Berlin soll „aktivierende Stadt werden“: Stiftung entwirft ein neues Zukunftsbild für die Hauptstadt

„Berlin verzettelt sich – und steht sich damit selbst im Weg.“ Mit dieser Diagnose lädt die Stiftung Zukunft Berlin zur Debatte: Ein neues Zukunftsbild soll Berlin mehr Richtung geben. Von Anke Myrrhe.

Berlin soll „aktivierende Stadt werden“: Stiftung entwirft ein neues Zukunftsbild für die Hauptstadt
Credit: Imago Classic

Berlin besser machen möchte auch die Stiftung Zukunft Berlin. Mit einem Satz, mit dem jeder Checkpoint beginnen könnte, lädt sie heute zum Gespräch: „Berlin verzettelt sich – und steht sich damit selbst im Weg.“ Ist Ihnen vermutlich auch schon aufgefallen. Um dem im Wahljahr etwas entgegenzusetzen, haben Berliner Persönlichkeiten nun im Rahmen des Berlin Forums ein neues Zukunftsbild entworfen.

Dem Vernehmen nach sind darin einige Grundsatzpositionen formuliert, die sich in etwa so lesen:

+ Berlin bleibt unter seinen Möglichkeiten, man weiß nicht, wohin die Stadt entwickelt werden soll.
+ Organisations- und Politikfragen werden zu weit weg von der Realität der Bürger entschieden.
+ Berlin soll eine aktivierende Stadt werden – und nicht Menschen abschrecken, die sich engagieren.
+ Wissenschaft und Kultur werden als Grundressourcen und Innovationstreiber benannt.